Die Tour der Leiden

By David

Liebe Freunde des Pedalsports,

die Tour hat begonnen und auch dieses Jahr wird verdächtig penetrant auf die zahlreich geplanten Dopingproben hingewiesen. Dennoch läßt sich der Eindruck nicht erwehren, daß auch diesmal wieder das ein oder andere Quäntchen Pharmaglück bei den titanenhaften Siegen der Helden der Landstraße mit im Spiel ist. Alleine die Leistungen der Herren Radfahrer sprechen tendenziell leider nicht ausschließlich für sich, sondern eben auch für übernatürliche Phänomene. Es macht keine Freude ein solches Spektakel öffentlich angeboten zu bekommen. Am besten wir bedrucken die Kunstfaserleibchen der Radonneure mit den wohlklingenden Namen der verinnerlichten Präparate; am Ziel ist dann wenigstens nachvollziehbar, welches derer die beste Wirkung zu entfalten vermochte. (Die Präparate, nicht die Leibchen)
Glücklicherweise bin ich nicht angewiesen auf ein adrenalingeschwängertes, passives Verfolgen der Verfolger; stattdessen fahre ich lieber in meinem persönlichen tête de la course, vertraue voll auf die Wirkung meines kostenlosen Eigenblutes und möchte bei dieser Gelegenheit die Leser herzlichst zu einer medikamentenfreien Alternativtour einladen. Allen Sportmuffeln sei gesagt: Im nächsten Biergarten wartet die Majo schon.

Gut Pneu,
Rennfahrer Hopp

Eine Antwort zu „Die Tour der Leiden“

  1. Lesende sagt:

    In diesem Zusammenhang ist der Spruch:
    “Sport ist Mord“gar nicht so abwegig…

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